Wie entwickelt sich der Hafen Wittlager Land – und welche Perspektiven bietet der Standort am Mittellandkanal für die Region? Darüber informierte sich die SPD Bad Essen jetzt bei einem Besuch der Hafen Wittlager Land GmbH (HWL) gemeinsam mit dem SPD-Landratskandidaten Alexander Bartz.
Geschäftsführerin Susanne Neuenfeldt stellte bei einem Rundgang über das Gelände die Entwicklung der vergangenen Jahre, die heutigen Nutzungsmöglichkeiten sowie die nächsten Aufgaben und Perspektiven vor. Aus der früheren privaten Hafenanlage ist in den vergangenen Jahren ein moderner öffentlicher Umschlagplatz für Massen-, Stück- und Schwergüter entstanden.
Im Gespräch ging es dabei nicht nur um die bereits getätigten Investitionen, sondern vor allem um die Frage, wie sich der Standort unter Einbeziehung der geplanten weiteren Gewerbeflächen in Hafennähe für Unternehmen künftig wirtschaftlich sinnvoll weiterentwickeln und stärker nutzen lässt.
„Der Hafen ist ein besonderes interkommunales Projekt im Wittlager Land, in das in den vergangenen Jahren viel Anstrengung und erhebliche Investitionen geflossen sind“, erklärte SPD-Bürgermeisterkandidat Timo Natemeyer. „Jetzt kommt es darauf an, die vorhandenen Möglichkeiten möglichst gut zu nutzen und die weitere Entwicklung gemeinsam und mit einem realistischen Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen voranzubringen.“
Auch Landratskandidat Alexander Bartz unterstrich die Bedeutung leistungsfähiger Infrastruktur für die regionale Wirtschaft: „Der direkte Zugang zum Mittellandkanal ist grundsätzlich ein Standortvorteil. Entscheidend ist, daraus tragfähige Angebote für Unternehmen und Güterverkehre zu entwickeln. Dafür braucht es eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.“
Für die SPD Bad Essen war der Besuch zugleich eine weitere Gelegenheit, sich vor Ort aus erster Hand zu informieren. „Gerade bei langfristigen Infrastrukturprojekten lohnt es sich, genau hinzuschauen und miteinander im Gespräch zu bleiben“, so die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Silke Depker.



