Seit 1992 wird in der Harpenfelder Dorfschmiede im Rahmen von Vorführungen historisches Schmiedehandwerk gezeigt und damit ein bedeutendes Stück regionaler Handwerks- und Dorfgeschichte bewahrt. Durch großes ehrenamtliches Engagement hat sich die Schmiede am Harpenfelder Dorfplatz inzwischen zu einem überregional bekannten Kleinod entwickelt. Bei einem Besuch vor Ort informierten sich die Mitglieder der SPD Bad Essen über die Arbeit des Harpenfelder Dorfschmiedevereins. Begrüßt und durch die Schmiede sowie die Stellmacherei geführt wurden sie dabei von Uwe Dirsus und Klaus Dittmann, die mit großem Fachwissen und viel Engagement die Geschichte und Entwicklung der Einrichtung erläuterten.

Bei der Führung durch die Schmiede und die Stellmacherei erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Geschichte der Einrichtung. Die heutige Dorfschmiede entstand aus den Schmieden der Familien Rickerts und Lohmeyer aus Harpenfeld und Lockhausen. Zahlreiche Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen aus den ehemaligen Betrieben wurden zusammengetragen und in der 1992 fertiggestellten Schmiede wieder aufgebaut. Seitdem wird dort das traditionelle Schmiedehandwerk nicht nur ausgestellt, sondern bei Vorführungen und Veranstaltungen lebendig vermittelt. Seit 2009 ergänzt die alte, einst an der Bergstraße in Bad Essen beheimatete Stellmacherei von Heinrich Weimann das Ensemble. Regelmäßig finden Schmiedeabende, Vorführungen und Aktionstage statt, bei denen Besucherinnen und Besucher selbst Hammer und Zange in die Hand nehmen können. So wird altes Handwerkswissen an jüngere Generationen weitergegeben und zugleich ein Ort der Begegnung geschaffen.

Die SPD Bad Essen würdigt das große Engagement der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder ausdrücklich: „Die Harpenfelder Dorfschmiede zeigt eindrucksvoll, wie Heimatgeschichte durch Ehrenamt lebendig gehalten werden kann. Hier werden nicht nur alte Werkzeuge bewahrt, sondern Wissen, Traditionen und Geschichten weitergegeben“, betonte Ortsvereinsvorsitzende Silke Depker, die selbst tatkräftig an den Amboss getreten war und sich in der Schmiedekunst übte. „Der Verein leistet einen wichtigen Beitrag zur Heimatpflege und zum kulturellen Leben in unserer Gemeinde“, so Depker.

Bürgermeisterkandidat Timo Natemeyer (SPD) hob ebenfalls hervor, welch hohen Stellenwert die Harpenfelder Dorfschmiede für die Region besitzt, „als lebendiges Museum, als Lernort für traditionelles Handwerk und als Treffpunkt für Menschen, die sich für die Geschichte ihrer Heimat engagieren.“
Die SPD Bad Essen bedankt sich herzlich bei den Aktiven des Harpenfelder Dorfschmiedevereins für die informative Führung sowie den offenen Austausch und freut sich schon auf den nächsten Besuch.



